Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Ob Einreise- und Quantänevorschriften oder der Nachweis eines Corona-Tests – die Reiseplanung wirft aktuell mehr Fragen auf, als gewohnt. Wir haben die wichtigsten Antworten für Fragen aus unseren Kundengesprächen rund um das Thema Corona nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Wohnort, Staatsbürgerschaft, Abflughafen und gewünschtes Reiseziel bedingen teilweise unterschiedliche Corona-Auflagen, die immer wieder einer Veränderung unterliegen. Wir behalten diese im Blick und aktualisieren diese Übersicht ständig. 

Vor der Reise: Reiseversicherung

Die Reiserücktrittskosten-Versicherung der HanseMerkur, die wir Ihnen auf Wunsch gern vermitteln, versichert den Nichtantritt der Reise, einen verspäteten Reiseantritt und eine eventuelle Umbuchung der Reise (20% Selbstbehalt im ambulanten Fall).

COVID-19 ist eine unerwartet schwere Erkrankung, d. h. bei einem positiven Testergebnis kurz vor Abreise werden die Stornokosten übernommen!

Das gilt auch für Risikopersonen/Verwandte. Weiterhin gibt es keinen Pandemieausschluss und die Versicherung greift auch bei Reisewarnung. Zusätzlich abgesichert ist Kurzarbeit ab dem Verlust eines Netto-Monatseinkommens sowie betriebsbedingte Kündigungen.

Versichert sind im Fall der HanseMerkur ein Reiseabbruch, die Unterbrechung der Reise und eine verspätete Rückkehr (20% Selbstbehalt im ambulanten Fall). 

Bei Erkrankung einer Risikoperson wird die Rückreise sowie die entgangene Reiseleistung gezahlt: in der ersten Hälfte der Reise umfasst das sogar den vollen Reisepreis! Es gilt keinen Pandemieausschluss und auch bei Reisewarnung ist die Versicherung gültig.

Bei verlängertem Aufenthalt, wegen Erkrankung und Transportunfähigkeit, werden die anfallenden Kosten übernommen.

Die Reise-Krankenversicherung der HanseMerkur trägt eine ambulante Behandlung beim Arzt, stationäre Heilbehandlung im Krankenhaus und einen medizinisch sinnvollen und vertretbaren Rücktransport.

Es gilt eine freie Krankenhauswahl und die Behandlung als Privatpatient. Dabei gibt es keinen Selbstbehalt und auch hier keinen Pandemieausschluss.

Die Behandlung und der medizinisch sinnvolle Rücktransport bei Erkrankung an COVID-19 sind enthalten und der Versicherungsschutz gilt auch bei Reisewarnung. Eine 24/7 Notfall-Hotline steht zur Verfügung.

Voraussetzung für die Ergänzung durch diese Zusatzleistung ist die Buchung der HanseMerkur-Reiserücktrittskostenversicherung mit oder ohne Urlaubsgarantie.

Folgende Fälle sind versichert:

Bei Verdacht auf Erkrankung oder Infektion an COVID-19 zahlt die Versicherung bei personenbezogener  Quarantäne, die durch eine behördliche Maßnahme oder durch berechtigete Dritte (z. B. Arzt) angeordnet wurde und bei erhöhter Temperatur am An- bzw. Abreisetag ebenso die Verweigerung der Beförderung oder das Betreten des Mietobjektes.

Bei Reiseabbruch:
+ Erstattung des gesamten Reisepreises, sofern die Reise innerhalb der ersten Reisehälfte (max. innerhalb der ersten 8 Tage) abgebrochen wird.
+ Erstattung der nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen, sofern die Reise innerhalb der zweiten Reisehälfte (spätestens ab dem 9. Tag) abgebrochen wird.
+ Erstattung der nachweislich entstandenen zusätzlichen Rückreisekosten und der hierdurch verursachten Kosten.
 
Bei verspäteter Rückreise:
+ Erstattung der nachweislich entstandenen zusätzlichen Rückreisekosten und der hierdurch unmittelbar verursachten sonstigen Mehrkosten.
+ Erstattung der zusätzlichen Kosten für die Unterkunft bis zur Höhe der Versicherungssumme.

Sie greift nicht bei behördlich angeordneten lokalen (nur in der RRV), regionalen oder überregionalen Quarantänemaßnahmen oder Kontakt- bzw. Ausgangsbeschränkungen.

 

 

 

Nein, das ist normalerweise kein versichertes Ereignis, da der Versicherungsschutz auch bei Reisewarnung gilt.

Vor der Reise: Corona-Tests und Erleichterungen bei Impfpflicht

Kostenpflichtige Tests werden derzeit in Testzentren an den meisten deutschen Flughäfen angeboten. In der Regel führen Schilder oder Mitarbeiter ankommende Passagiere aus Risikogebieten direkt zu den Testzentren in den Terminals. Reisende, die aus keinem Risikogebiet kommen, ebenso abfliegende Passagiere, können sich ebenfalls in den Centogene-Testzentren kostenpflichtig untersuchen lassen.  Die Öffnungszeiten der Testzentren sowie die Information, ob Voranmeldungen nötig sind, variieren bei allen Flughäfen. Bitte informieren Sie sich dazu auf der Webseite des jeweiligen Flughafens. Für Rückkehrer aus dem Ausland kann die Zeit bis zum Testergebnis zwischen 24 Stunden und 3 Tagen schwanken.

Eine weitere Möglichkeit ist die Testung bei Ihrem Hausarzt, die die allermeisten Hausärzte allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchführen. Bitte beachten Sie bei der Planung die Öffnungszeiten Ihrer Hausarztpraxis (i.d.R. Sa/So geschlossen) sowie die Laborzeit, die vom Test bis zum Vorliegen des Testergebnisses benötigt wird (i.d.R. 1-3 Tage).

Eine weitere Möglichkeit ist die Testung über eines von verschiedenen Angeboten mit Online-Bestellung des Testsets, die z. B. eine Kurierabholung beinhalten, wie beispielsweise: www.mein-covid-test.de oder www.centogene.com. Bitte beachten Sie auch hier die bis zum Vorliegen des Testergebnisses benötigte Zeit sowie die Abholzeiten (Kurierservice oftmals nur Mo-Fr möglich).

Bitte beachten Sie, dass ggf. erforderliche PCR- oder Antigen Schnelltest nicht im Leistungsumfang der DIAMIR Erlebnisreisen GmbH enthalten sind.  

Der Nachweis für COVID-19 läuft über Abstriche mit speziellen Tupfern aus den oberen und/oder tiefen Atemwegen, zum Beispiel als Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum. In für die entsprechenden Verfahren geprüften Laboren wird das virale Erbgut durch einen empfindlichen molekularen Test nachgewiesen. Sollte der Test positiv sein muss das Labor eine Meldung an das Gesundheitsamt vornehmen. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Übermittelt werden Angaben wie Name, Adresse und Kontaktdaten, damit das Gesundheitsamt die betroffene Person kontaktieren und die notwendigen Maßnahmen einleiten kann.

Auf unserer Webseite gibt es einen stets möglichst aktuell gehaltenen Überblick in Form einer Weltkarte, die einen Überblick über alle wichtigen Corona-Auflagen bei Ein- und Ausreise enthält. Gleichwohl kann dieser Überblick  nicht rechtsverbindlich sein. Zusätzlich empfiehlt sich daher die Information über die offizielle Internetseite des Auswärtigen Amtes mit detaillierten und umfangreichen Reisehinweisen für alle Länder. Auch hier weisen wir jedoch darauf hin, dass z. B. an Wochenenden i.d.R. keine Aktualisierung erfolgt.

Für alle bei uns gebuchten Reisen erhalten Sie alle notwendigen Informationen direkt von Ihrem zuständigen Bearbeiter. Bitte beachten Sie jedoch, die Situation insbesondere in den letzten 3-4 Tagen vor Abflug auch selbständig im Auge zu behalten, um notfalls auch auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hilfreich sind dabei neben der Internetseite des Auswärtigen Amtes auch die Internetseite der jeweils gebuchten Airline sowie aktuelle Nachrichtenmeldungen.

Bitte denken Sie auch unbedingt an ggf. notwendige Zwischenstopps in Drittländern und halten Sie sich über die Transitbedingungen informiert.

Laut der sächsischen Einreiseverordnung (und der anderer Bundesländer) sind folgende Personen von einer Quarantäne ausgenommen:

  • Personen, die über eine den Anforderungen des § 22 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes entsprechende Impfdokumentation über eine mindestens 14 Tage vor Einreise vollständig abgeschlossene Schutzimpfung (1. und 2. Impfung) gegen das Coronavirus SARSCoV-2 verfügen

  • Personen, die über ein ärztliches Zeugnis über eine bei Einreise mindestens 21 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegende, durch Nukleinsäurenachweis bestätigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen

 

Eine Frage, die aktuell viele beschäftigt! Eine klare Aussage kann dazu derzeit nicht getroffen werden. Sollte ein Corona-Impfnachweis bei Reisen erforderlich werden, dann treten die Regelungen aber erst in Kraft, wenn die gesamte Öffentlichkeit Zugang zu Imfpungen hat. 

Die Tourismusbranche stellt sich gegenwärtig gegen eine Impfpflicht für Flugreisende. Viele Airlines hoffen und setzen auf Schnelltests.

Die Qantas hat aber bereits angekündigt, dass sie auf internationalen Flugverbindungen einen Impfnachweis verlangen will. Damit ist sie bisher die einzige Airline, die dies als notwendig erachtet. 

Die Lufthansa reagiert zunächst verhalten und hält eine Debatte darüber als verfrüht. Sie will ihren Passieren keine Impfung vorschreiben. Allerdings gehen Experten auch davon aus, dass bei bestimmten Langstreckenflügen in Zukunft jeder geimpft oder geteste sein wird. 

Bitte lesen Sie auch die Informationen des Auswärtigen Amt zu den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen gründlich und achten Sie dabei auf eine mögliche Imfppflicht. 

Unterwegs

Eine Beschränkung ist kein Verbot. Solange keine vollständige Ausgangssperre besteht, ist rechtlich eine Anreise zum Flughafen prinzipiell möglich. Selbst bei der Einschränkung, bei der man das Haus „nur mit triftigem Grund“ verlassen darf, ist die Fahrt zum Flughafen laut explizit erteilter Auskunft des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt von den triftigen Gründen abgedeckt. Diese für Sachsen gültige Aussage sollte in anderen Bundesländern analog ebenso gelten.

Schon allein aus Ihrem persönlichen Interesse und um Ihre Urlaubsreise nicht zu gefährden, empfehlen wir jedoch dringend, für die Anreise zum Flughafen nicht unbedingt den schnellsten oder billigsten Weg zu nutzen, sondern denjenigen, der Ihnen den größtmöglichen Schutz vor einer Infektion bietet (z. B. privater PKW von der Haustür bis zum Flughafen, statt S-Bahn oder Shuttle).

Rein statistisch ist die Ansteckungsgefahr im Flieger sehr gering, denn angesichts einer Zahl von 1,2 Milliarden Fluggästen, die selbst im Jahr 2020 trotz Corona befördert wurden, bedeuten die lediglich 44 nachgewiesenen Infektionen im Flugzeug, dass sich einer von 27 Millionen Passagieren ansteckt. Selbst wenn man von einer Dunkelziffer von 90 Prozent ausgeht, liege das Infektionsrisiko damit bei nur 1: 2,7 Millionen. 

Die Kabinenluft wird in heutigen Flugzeugen alle 2-3 Minuten komplett erneuert und die vorhandenen Luftströme schützen sehr wirksam vor einer Infektion, selbst bei vergleichsweise sehr geringen Abständen (<1,5-2m).

In aufwändigen Versuchen hat z. B. Airbus die Luftströmung in einer Kabine simuliert. Die Simulation hat ergeben, dass es tatsächlich so etwas wie einen "Vorhang" frischer Luft gibt, der die Passagiere schütz. Der Flugzeugbauer Boeing hat Tests auf dem Boden und in der Luft durchgeführt, bei denen Leute atmeten und husteten. Selbst wenn ein direkter Sitznachbar hustet, während man gerade einatmet, passiert nichts.

Wegen des Luftstroms sei die Zahl der Partikel geringer, als wenn man in einem geschlossenen Raum zwei Meter von der hustenden Person entfernt wäre. Die Ansteckungsgefahr an Bord ist damit selbst in einem voll besetzten Flieger deutlich geringer als etwa die in geschlossenen Räumen ohne Lüftungssystem. Wenn dazu noch vorschriftsmäßig alle Passagiere eine Maske tragen, ist das Risiko absolut überschaubar und gut vertretbar. Entscheidend ist daher vor allem auch, in Bereichen, die nicht so gut belüftet sind wie eine Flugzeugkabine (z.B. Wartebereiche, Zubringerbusse etc.), stets auf Abstand zu achten und eine Maske zu tragen.

In Deutschland können Ärzte einzelne Personen von der Maskenpflicht befreien, wenn diesen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht zumutbar oder unmöglich ist, z. B. bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma. In dem Fall stellt der Arzt ein Attest aus.

Dieses reicht jedoch nicht unbedingt aus, um komplett von der Maskenpflicht zu befreien. Die Lufthansa verlangt z. B. von diesen Personen zusätzlich eine aktuellen negativen Corona-Test. Des Weiteren steht es Fluglinien im Rahmen ihres Hausrechts frei, eine entsprechende Vorgabe an Bord ihrer eigenen Flugzeuge zu erlassen. So kann Fluggästen, die keine Maske tragen, die Beförderung verweigert werden und Ihnen stehen nur dann Ansprüche zu, wenn die Beförderungsverweigerung unberechtigt erfolgte.

Zugpersonal oder Airlines sind datenschutzrechtlich berechtigt, Fahrgäste bei Befreiung von der Maskenpflicht um Vorlage eines Attests zu bitten. Führen Sie Ihr Attest daher überall mit, so kann es dabei helfen, Bußgelder zu vermeiden.

Zunächst: bleiben Sie unbedingt ruhig und sachlich und finden Sie schnellstmöglich heraus, was genau der Grund für die verweigerte Einreise ist. Oftmals lässt sich das Problem umgehend lösen. Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie unsere Notruf-Telefonnummer, unter der Sie uns in einem Problemfall jederzeit erreichen können. 

Absicherung vor Ort und Rückreise

Vorerst bis zum 12. Mai ist ein negativer Corona-Test im Zielgebiet Bedingung für die Rückbeförderung nach Deutschland. Für alle bei uns gebuchten Reisen erhalten Sie alle notwendigen Informationen direkt von Ihrem zuständigen Bearbeiter.  Bitte beachten Sie jedoch, die Situation insbesondere in den letzten 3-4 Tagen vor Abflug auch selbständig im Auge zu behalten, um notfalls auch auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können.

Behandlungskosten im Ausland können sich schnell auf sechsstellige Beträge belaufen, die Sie dann im Zweifel selbst tragen müssten. Um eine Erkrankung vor Ort abzusichern, empfehlen wir Ihnen daher dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Ihre Versicherung Pandemien nicht ausschließt.

Gern schließen wir für Sie die Krankenversicherung der HanseMerkur ab. Sollten Sie sich im Ausland mit COVID-19 infizieren, sind die dann anfallenden medizinisch notwendigen Behandlungskosten und der Rücktransport grundsätzlich versichert. Einen Pandemieausschluss gibt es dabei nicht.

Wenn die Airline Sie ohne rechtlichen Grund nicht mehr befördern möchte, haftet die Fluggesellschaft bzw. bei Pauschalreisen der Reiseveranstalter.

Die Airline kann das Vorweisen eines negativen PCR-Test verlangen. Diesen müssen Sie sich selbst besorgen und bezahlen. Sollte die Airline eine solche Regelung einführen, informieren wir Sie selbstverständlich darüber.

Wenn Sie die Anordnungen der Fluggesellschaft nicht befolgen, kann Ihnen die Airline die Beförderungen verweigern. Die Kosten für eine Umbuchung auf einen Ersatzflug tragen in dem Fall Sie. Wir sind Ihnen aber bei Umbuchungen gern behilflich. Unsere Mitarbeiter*innen erreichen Sie unter unserer 24 h Notfallnummer, die Sie in Ihren finalen Reiseunterlagen finden.   

Dies ist in jedem Reiseland unterschiedlich. Über das Auswärtige Amt können Sie sich über die medizinische Versorgung in Ihrem Reiseziel informieren. Es gibt im Bedarfsfall aber mehrere medizinische Einrichtungen sowie Krankenhäuser, welche auf den Fall einer Erkrankung vorbereitet sind.

Die Frage der zulässigen Quarantäne-Unterkünfte ist länderspezifisch geregelt, so dass eine allgemeingültige Auskunft nicht möglich ist. Für alle bei uns gebuchten Reisen erhalten Sie alle notwendigen Informationen direkt von Ihrem zuständigen Reise-Berater.